Halt Halle

Als Schauplatz dient diesmal ein Bahnübergang. Ein winziger Bahnhof, irgendwo im Niemandsland. Eine Landstrasse, Schienen und ein Bahnwärterhäuschen. Ein Ort mit vielen Gesichtern.
Schnell wird klar: Die Barriere ist der Mittelpunkt des Geschehens. Eine Sperre, eine Grenze. Verlorene Menschen gefangen zwischen diesseits und jenseits. Festgefahrene verbringen hier ihre Zeit damit, zu warten. Hoffnung oder Resignation? Die Gleise geben Hoffnung: Was bringt der Zug, was holt er? Will ich weg oder will ich bleiben? Den Gestrandeten ergeht es wie einem Zug, der seine Gleise nicht verlassen kann. Was bringt mir das Leben? Die Handlung rast wie ein Zug dem Abgrund zu. Alle warten auf bessere Zeiten und hoffen auf das grosse Glück. Existenz im Niemandsland.

Es entwickeln sich wunderbare Geschichten zwischen verschrobenen Figuren. Grenzen, die nicht entzweien, Barrieren, die sich öffnen.
Grollen, Schnauben, Schnaufen.
Jetzt kommt der Zug!

Wer Madame Bissegger kennt der weiss, dass viele Wege zum Ziel führen. Im Sommer 2019 werden wir erfahren, wohin die Reise führt. Eins steht fest: Das Rad wird nicht neu erfunden. Madame Bissegger bleibt Madame Bissegger; zauberhafte Bilder, überraschende Wendungen, magische Effekte und der unverkennbare, eigenwillige Humor sind auch im neuen Stück wichtige Bestandteile der Inszenierung. Aber was diesmal anders wird, ist der Spielort...